Brainstorming Brainwriting / Methode 635 Clustering
Mind Mapping, auch Spinnennetz-Notizen oder Entscheidungsbaum genannt, dient zur Aufzeichnung von Gedankenketten bei der Ideenfindung. Ideen können schnell geordnet sowie Informationen anschaulich und übersichtlich präsentiert werden. Wie beim Brainstormings werden die gesammelten Ideen nach Kategorien klassifiziert. Beim Mind Mapping wird jedoch nicht frei assoziiert, sondern die Begriffe werden zueinander in Beziehung gesetzt. So entsteht ein anschauliches Netz von Beziehungen.
Mind Maps gehen von Schlüsselwörtern aus, die neue Einfälle hervorrufen. Diese werden in Hauptästen, Zweigen und Nebenzweigen visualisiert, um über- bzw. untergeordnete Gesichtspunkte voneinander zu unterscheiden. Es können Äste ihre Bedeutung jederzeit verlieren, und neue Äste können entstehen. Aus neuen Schlüsselwörtern (Setzlinge) wachsen neue Bäume, sprich Mind Maps.
Sinnvoll ist es, von einem allgemeinen Begriff mehr und mehr in das Detail zu gehen. Je weiter sich die Verästelungen vom ursprünglichen Schlüsselwort entfernen, desto mehr entwickelt sich die Begriffswelt. Bei jedem neuen Schlüsselwort können Symbole, konkrete Bildideen oder ähnliches hinzu geschrieben werden.
Die anschauliche und jederzeit erweiterbare Struktur erlaubt es, die Methode in unterschiedlichen Zusammenhängen einzusetzen, wie z.B. Gliederung, Themensammlung, Problemaufriss, Wochenplan, Moderation oder als Stichwortzettel für eine Rede oder einen Vortrag.
Quelle: comas.offeneslernen vom 04.07.2006